Hallo
Habe ein 10A 24 V DC Netzteil Art.Nr. 95033. An dieses will ich einen elektronischen Dimmer Art. Nr. 95052 anschließen. Am Ausgang des Dimmers 4 Leisten mit jeweils 6 x Seoul ZP4 parallel angeschlossen. Dei LEDs auf der Leiste sind in Reihe geschalten. Brauche ich Vorwiederstände für jede Leiste, oder nur einen am Ausgang des Dimmers oder auch gar keinen um die beste Lichtausbeute zu erziehlen?
Viele Fragen, hoffe Ihr könnt helfen.
Gruß
fleteric
Anschluss LEDs für Aquariumbeleuchtung
Moderator: T.Hoffmann
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Hast Du die Leisten selbst gebaut oder sind sie für 12 Volt fertig gekauft?
Wenn fertig gekauft: sind Widerstände auf der Leiste erkennbar oder ist mehr Elektronik drauf?
Wenn ich es richtig verstehe, hat jede Leiste 6 LED´s in 2 Reihen zu jeweils 3 LED´s?
Wenn es so ist, dass Du die Leisten selbst gebaut hast, sollten die 6 LED´s in Reihe geschaltet werden. So wird der Spannungsbereich des Netzteils besser ausgenutzt. Zusätzlich muss noch ein Widerstand den maximal zulässigen (bzw. gewünschten) Strom einstellen wenn keine Konstantstromquelle verwendet werden soll. Bei Verwendung einer Konstantstromquelle wird der Dimmer so angeschlossen, dass er die Konstantstromquelle steuert.
Damit herzlich Willkommen im Forum!
Wenn fertig gekauft: sind Widerstände auf der Leiste erkennbar oder ist mehr Elektronik drauf?
Wenn ich es richtig verstehe, hat jede Leiste 6 LED´s in 2 Reihen zu jeweils 3 LED´s?
Wenn es so ist, dass Du die Leisten selbst gebaut hast, sollten die 6 LED´s in Reihe geschaltet werden. So wird der Spannungsbereich des Netzteils besser ausgenutzt. Zusätzlich muss noch ein Widerstand den maximal zulässigen (bzw. gewünschten) Strom einstellen wenn keine Konstantstromquelle verwendet werden soll. Bei Verwendung einer Konstantstromquelle wird der Dimmer so angeschlossen, dass er die Konstantstromquelle steuert.
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Hallo
Vielen Dank für die Antwort. Hier noch einmal ein Versuch die Schaltungen zu erklären. Eine Leiste (Selbstmontage) 6 LEDs Seoul P4 in Reihe geschalten. Vier Leisten davon parallel an einen Hochleistungsdimmer angeschlossen. Der wiederum wird von einem Netzteil 24 VDC 10 gesteißt. Brauche ich Vorwiderstände in jeder Leiste, kann ich einen gemeinsamen Vorwiederstand direkt am Ausgang des Dimmers für alle vier Leisten betreiben?, oder brauche ich durch den Dimmer gar keinen Vorwiderstand. Wenn Widerstände, wie groß, wo, und wie viel Watt um die höchste Lichtausbeute zu herzielen. Die LEDs haben 240 lm bei 1000mA und 3,8 Volt.
Gruß
fleteric
Vielen Dank für die Antwort. Hier noch einmal ein Versuch die Schaltungen zu erklären. Eine Leiste (Selbstmontage) 6 LEDs Seoul P4 in Reihe geschalten. Vier Leisten davon parallel an einen Hochleistungsdimmer angeschlossen. Der wiederum wird von einem Netzteil 24 VDC 10 gesteißt. Brauche ich Vorwiderstände in jeder Leiste, kann ich einen gemeinsamen Vorwiederstand direkt am Ausgang des Dimmers für alle vier Leisten betreiben?, oder brauche ich durch den Dimmer gar keinen Vorwiderstand. Wenn Widerstände, wie groß, wo, und wie viel Watt um die höchste Lichtausbeute zu herzielen. Die LEDs haben 240 lm bei 1000mA und 3,8 Volt.
Gruß
fleteric
Du benötigst pro Leiste einen Vorwiderstand mit folgenden Werten:Brauche ich Vorwiderstände in jeder Leiste, kann ich einen gemeinsamen Vorwiederstand direkt am Ausgang des Dimmers für alle vier Leisten betreiben?
Drahtwiderstand 1,5Ω (aufgerundet von 1,2Ω) , 5W
Diese Werte beziehen sich auf einen Betrieb mit 1A. Der Betrieb mit solchen Strömen ist mit einer
erheblichen Wärmentwicklung der LEDs verbunden. Ich empfehle je nach Kühlsituation 350-
700mA, wobei natürlich andere Widerstandswerte berechnet werden müssten.
Die Lichtausbeute ist den LEDs vorbehalten und wird bei höheren Betriebsströmen in der RegelWenn Widerstände, wie groß, wo, und wie viel Watt um die höchste Lichtausbeute zu herzielen
immer niedriger. Widerstände siehe oben.
Sorry, aber das ist nicht sicher:
Wir hatten schon LEDs (ok, waren CRRE, aber vmtl. ist das bei den Seoul P4 auch nicht anders) die brauchten nur etwa 3V bei 700mA, andere (gleicher Typ!) fast 4V bei 700mA. Außerdem ändert sich die Flussspannung mit der Temperatur der LEDs. Gerade wenn man die LEDs bei sehr hohen Strömen betreiben will, kommt man eigentlich um KSQ-Schaltungen nicht herum. Bei 350mA kann man IMHO problemlos mit Widerständen arbeiten (falls die Flussspannung temperaturbedingt sinkt, steigt der Strom halt auf 500mA), bei 700mA wird es schon 'grenzwertig', höhere Ströme ohne KSQ sind nicht stabil machbar. Wenn es einem egal ist, ob die LEDs ggf. nur ein paar hundert Stunden halten, dann man man sie natürlich auch 'gezielt' überlasten.
BTW: 1000mA sind natürlich nur mit wiklich guter Kühlung der LEDs machbar.
Ohne Nachmessen geht hier gar nichts. Dazu sind die Schwankungen bei den High Power LEDs einfach zu groß.Die LEDs haben 240 lm bei 1000mA und 3,8 Volt.
Wir hatten schon LEDs (ok, waren CRRE, aber vmtl. ist das bei den Seoul P4 auch nicht anders) die brauchten nur etwa 3V bei 700mA, andere (gleicher Typ!) fast 4V bei 700mA. Außerdem ändert sich die Flussspannung mit der Temperatur der LEDs. Gerade wenn man die LEDs bei sehr hohen Strömen betreiben will, kommt man eigentlich um KSQ-Schaltungen nicht herum. Bei 350mA kann man IMHO problemlos mit Widerständen arbeiten (falls die Flussspannung temperaturbedingt sinkt, steigt der Strom halt auf 500mA), bei 700mA wird es schon 'grenzwertig', höhere Ströme ohne KSQ sind nicht stabil machbar. Wenn es einem egal ist, ob die LEDs ggf. nur ein paar hundert Stunden halten, dann man man sie natürlich auch 'gezielt' überlasten.
BTW: 1000mA sind natürlich nur mit wiklich guter Kühlung der LEDs machbar.
Danke für die Antwort. Wenn 1000m A zu viel ist, sprich die Lichtausbeute sinkt, was würdest ihr vorschlagen um im gesunden Mittelmaß zu landen? 700 mA, was für einen Widerstand bei 6 LEDs und max 24V.
Noch mal was nebenbei. Was hältet ihr von Linsenvorsätzen. Eher bei einer Aquariumbeleuchtung nicht, oder gerade dann. Bin für alles dankbar was ihr mir raten könnt, bevor ich was abrauchen lasse.
Gruß
Frank
Noch mal was nebenbei. Was hältet ihr von Linsenvorsätzen. Eher bei einer Aquariumbeleuchtung nicht, oder gerade dann. Bin für alles dankbar was ihr mir raten könnt, bevor ich was abrauchen lasse.
Gruß
Frank
Wir gehen nun mal vom Bin bei http://www.leds.de der P4s aus, das wären dann ungefär 3,6V @ 700mA.
Daraus erechnet sich ein Mindestvorwiderstand von etwa 4Ω (min. 2W).
Hier das Spannung - Strom Diagramm aus dem Datenblatt
Nun wie Borax schon sagte ist der Betrieb von High Power LEDs ab Strömen von 700mA mit einer
Konstandstomquelle um einiges sicherer als mit Widerständen.
Daher ist dein Vorhaben einen klobigen Drahtwiderstand davorzuhängen nochmals zu überdenken.
Optiken werden bei einer eher flächigen Aquariumbeleuchtung eher hinfällig werden, es sei denn
du willst bestimmte Effekte erzielen.
Daraus erechnet sich ein Mindestvorwiderstand von etwa 4Ω (min. 2W).
Hier das Spannung - Strom Diagramm aus dem Datenblatt
Nun wie Borax schon sagte ist der Betrieb von High Power LEDs ab Strömen von 700mA mit einer
Konstandstomquelle um einiges sicherer als mit Widerständen.
Daher ist dein Vorhaben einen klobigen Drahtwiderstand davorzuhängen nochmals zu überdenken.
Optiken werden bei einer eher flächigen Aquariumbeleuchtung eher hinfällig werden, es sei denn
du willst bestimmte Effekte erzielen.


